Manuel Negwer
Manuel Negwer

Manuel Negwer

Fadimes Hof

Roman

Titus-Verlag, Wiesbaden 2013, 298 Seiten

 

Berlin im Spätsommer 1989: Der Dozent Mario Mestre träumt davon, ein eigenes Kulturzentrum zu gründen. Als er in einem Jazzkeller die junge türkische Sängerin Fadime kennenlernt, beschließt er, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das Kulturzentrum in dem alternativen Bezirk Kreuzberg wird bald als Fadimes Hof bekannt. Kurze Zeit später fällt die Berliner Mauer und Marios Vater wird unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Der Hof gerät darauf hin in wirtschaftliche Turbulenzen. Marios Bruder Sigurd - ein berüchtigter Neonazi - beschließt Fadimes Hof zu zerstören. In seinem temporeichen und spannenden Roman FADIMES HOF erzählt Manuel Negwer von dem dramatischen Kampf zweier Brüder im aufgewühlten Berlin der Wendezeit.

 

 

 

 

 

Manuel Negwer

Heitor Villa-Lobos: Der Aufbruch der brasilianischen Musik

Schott Music, Mainz 2008, 276 Seiten, mit Begleit-CD 

 

Bereits als angehender Gitarrist begegnete mir die Musik von Heitor Villa-Lobos in den Max Eschig-Ausgaben der Préludes und Études sowie auf den LPs von Narciso Yepes, Siegfried Behrend, John Williams u.a. Allmählich wurde mir klar, dass das Gitarrewerk nur einen verschwindend kleine Teil von Villa-Lobos‘ kompositorischem Werk ausmachte. Insbesondere der Chôros N°1 war der Einstieg in die große Chôros-Serie.  

 

 

 

 

Manuel Negwer

Villa-Lobos: O Florescimento da Música Brasileira

Editora Martins Fontes, São Paulo 2009, 270 Seiten; Übers. Stéfano Paschoal

 

Ein Jahr nach dem Erscheinen der deutschen Ausgabe kam es - rechtzeitig zum 50. Todestag von Villa-Lobos - zu einer brasilianischen Ausgabe. Das Bild Roda de Samba (1929) von Emiliano Di Cavalcanti wurde von dem Verlag Martins Fontes für den Umschlag übernommen, allerdings mit ausgedünntem Hintergrund. Insgesamt eine erfreuliche Publikation, jedoch ohne die Begleit-CD sowie mit qualitativ wenig anspruchsvoller Wiedergabe der Fotos der Originalausgabe.

 

 

Manuel Negwer

Die Darstellung von Provinzialität und Salazarismus im fiktionalen Prosawerk von Urbano Tavares Rodrigues, Haag + Herchen, 1983, 380 Seiten

 

Meine Arbeit an der Dissertation über das Prosawerk von Urbano Tavares Rodrigues begann ich Ende der 70er Jahre, also kurz vor dem Einsetzen der "Renaissance" des modernen portugiesischen Romans, mit "Os Cus de Judas" von Antônio Lobo Antunes (1979) und "Memorial do Convento" (1982) von José Saramago. Obwohl Urbano Tavares Rodrigues' Werk zum größten Teil aus Kurzgeschichten, Erzählungen und Novellen besteht, erschien es mir interessant genug, um darin noch einmal der Salazar-Zeit kritisch zu begegnen. Seine Romane sind weniger gelungen und erreichen das in der Kurzprosa immer wieder zu Tage tretende Niveau nicht. 

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